Yukis Geschichte

 

Yuki wurde am 08.07.2020 zusammen mit seinem Bruder Snø und seiner Schwester Lana geboren. Nach 13 Wochen bei ihrer Mutter kam Yuki, gemeinsam mit seinem Bruder, aus privater Hand (nicht von einem Züchter) zu mir. Im Alter von einem Jahr wurde Yuki kastriert. Im April 2021 zogen wir in ein neues Haus. Im ersten Jahr harmonierten die beiden Brüder gut, doch im Laufe des Jahres 2022 begannen erste Streitigkeiten zwischen ihnen. In dieser Zeit informierten wir den Tierarzt und kontaktierten erste Tiertherapeuten, leider ohne Erfolg. Seit über zwei Jahren zeigt Yuki wiederholt heftige Beißattacken gegenüber Snø und auch gegenüber fremden Katzen (bei Zufäliger Begegnung beim Spaziergang). Daher haben wir intensiv nach Unterstützung gesucht. Neben zahlreichen lokalen Katzenexperten, Tierärzten und Therapeuten sind wir seit zwei Jahren in Beratung und Therapie bei erfahrenen Therapeuten aus Berlin, die auf Wildkatzen spezialisiert sind. Sie unterstützen uns regelmäßig mit wertvollen Tipps und Hilfestellungen.

Um beiden Katzen gerecht zu werden, haben wir unter anderem zwei großzügige Außengehege mit direktem Zugang zum Haus eingerichtet. Außerdem gehen wir täglich morgens und nachmittags jeweils ein bis zwei Stunden mit jeder Katze spazieren/sprinten, clickern regelmäßig, trainieren mit Katzenrucksäcken und verbringen viel Zeit mit Spielen und Kuscheln. Dennoch scheint diese Auslastung nicht auszulangen, um Yuki ausreichend auszupowern und zu entspannen.

Zusätzlich haben wir verschiedene Ergänzungsmittel ausprobiert – von homöopathischen Tropfen über unterschiedliche Tryptophan-Präparate bis hin zu CBD-Ölen und Muttermilchersatzstoffen wie Zylkene. Trotz all dieser Maßnahmen hat sich die Situation nur minimal verbessert. Selbst unter Aufsicht kommt es immer wieder zu plötzlichen Attacken. Ohne räumliche Trennung und ständige Aufsicht ist ein gemeinsames Zusammenleben leider nicht mehr möglich.

Diese Situation belastet sowohl Snø als auch uns emotional stark. Darüber hinaus werden wir Yuki in Zukunft wahrscheinlich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im erforderlichen Maße auslasten können. Ich erhielt die Diagnose Chondropathie (zum Teil Grad 4) in beiden Kniegelenken. Die täglichen Spaziergänge und intensiven Laufeinheiten sind bereits jetzt zum Teil eine körperliche Herausforderung für mich.

Da wir Yuki und seinen Bruder Snø damals von einer Privatperson übernommen haben, existieren leider weder ein Stammbaum noch vergleichbare Unterlagen. Dies erschwert die Suche nach einem passenden und liebevollen Zuhause zusätzlich. Seit Januar 2025 habe ich Yuki bereits über eine Tiervermittlung inseriert, jedoch bisher ohne Erfolg.

 

 

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